{"id":67,"date":"2022-11-23T21:27:46","date_gmt":"2022-11-23T21:27:46","guid":{"rendered":"https:\/\/bayer-psychotherapie.de\/?page_id=67"},"modified":"2023-01-10T11:48:00","modified_gmt":"2023-01-10T11:48:00","slug":"psychotherapie-angebot","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/bayer-psychotherapie.de\/?page_id=67","title":{"rendered":"<strong>Psychotherapie\/Angebot<\/strong>"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Einzeltherapie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Mein Angebot richtet sich an Erwachsene und Jugendliche als Einzeltherapie. Es basiert auf dem aktuellen Kenntnisstand der kognitiven Verhaltenstherapie.&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<p>Die von mir angebotene Psychotherapie basiert auf den wissenschaftlich anerkannten Erkenntnissen und Methoden der Verhaltenstherapie. Unter den Begriff Verhalten fallen dabei beobachtbare Verhaltensweisen sowie kognitive, emotionale, motivationale und physiologische Vorg\u00e4nge. Au\u00dferdem steht im Mittelpunkt dieser Therapieform, die Hilfe zur Selbsthilfe f\u00fcr den Patienten. Sie bekommen Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte ihrer Probleme und erlernen Methoden, mit denen sie zuk\u00fcnftige Probleme besser bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Psychotherapie erfolgt nach einem individuellen Behandlungskonzept. Dieses wird zum Beginn der Therapie auf Basis Ihrer pers\u00f6nlichen Entwicklungsgeschichte, Ihrer pers\u00f6nlichen Ziele und einer genauen Problemanalyse gemeinsam erarbeitet.<\/p>\n\n\n\n<p>In der Regel finden 1x\/Woche Einzelgespr\u00e4che statt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Paartherapie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Die Paartherapie erfolgt in Anlehnung an die emotionsfokussierte Paartherapie (EFT). Sie wurde von der kanadischen Paartherapeutin Dr. Susan Johnson in den 80er Jahren entwickelt und wird mittlerweile von Therapeut*innen in vielen L\u00e4ndern der Welt angewendet. <\/p>\n\n\n\n<p>Die EFT fokussiert auf die Wiederherstellung einer liebevollen, emotional sicheren Verbindung zwischen Partnern. Sie st\u00e4rkt die Offenheit und das Verst\u00e4ndnis f\u00fcreinander und hilft ihnen, alte Verletzungen zu heilen. EFT basiert auf den Erkenntnissen der Bindungswissenschaft und integriert psychodynamische und systemische Ans\u00e4tze.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine\u00a0Paarthera<strong>pie<\/strong>\u00a0ist besonders dann wichtig, wenn sich die Konflikte negativ auf den Lebensalltag und die psychische Gesundheit der Partner auswirken. In dem Fall kann die\u00a0Paarthera<strong>pie<\/strong>\u00a0der Weg aus einem Teufelskreis sein, den die Beteiligten alleine nicht durchbrechen k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Depression<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Depressionen sind psychische St\u00f6rungen, die sich in Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Verlust der Freude, emotionaler Leere, Antriebslosigkeit, Interessensverlust und einigen k\u00f6rperlichen Symptomen \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n\n\n\n<p>Bis es jedoch zu einer ausgepr\u00e4gten Depression kommt, gibt es meist eine lange Krankheitsgeschichte. Anf\u00e4nglich wird versucht die Symptome mit viel Aktivit\u00e4ten zu kaschieren; der Betroffene ist wie \u00fcberdreht, redet viel und wirkt hektisch. Der weitere Verlauf erfolgt meist langsam. H\u00e4ufig treten Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und \u00dcbelkeit auf. Dazu kommen Gef\u00fchle der Sinnlosigkeit, alles in der Welt wird eher negativ gedeutet. Mit der Zeit verringert sich Selbstwertgef\u00fchl und Selbstbewusstsein, man gibt sich f\u00fcr alles die Schuld und sieht schwarz in die Zukunft.<\/p>\n\n\n\n<p>Meist ist der erste Schritt zur Behandlung der schwerste. Gerade depressive Menschen brauchen daf\u00fcr die Hilfe anderer.<\/p>\n\n\n\n<p>Wenn Sie schon mehrere Wochen die oben aufgez\u00e4hlten Symptome an sich wahrnehmen, sollten Sie unbedingt etwas unternehmen; wenn Sie Ihren Alltag nicht mehr bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, an nichts mehr Freude finden oder bereits \u00fcber den Tod nachdenken, weil Sie keinen Sinn mehr in Ihrem Leben sehen, sind das alles Anzeichen einer Depression, die unbedingt behandelt werden muss \u2013 und auch behandelt werden kann!<\/p>\n\n\n\n<p>Je nach Symptomatik gibt es verschiedene Ans\u00e4tze zur Therapie:<\/p>\n\n\n\n<p>Die Basis jeder Therapie bildet jedoch die positive Aktivierung mit Tagesplanung und Bewegung. Negative Gedankeng\u00e4nge werden identifiziert und hinterfragt.<\/p>\n\n\n\n<p>Grundfertigkeiten sozialer Kompetenzen werden vermittelt.<br>Bei einer Winterdepression kann zum Beispiel eine Lichttherapie sinnvoll sein.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>\u00c4ngste<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Zun\u00e4chst einmal ist Angst ein notwendiger Affekt, der uns vor Unvorsichtigkeit sch\u00fctzt. Wenn die Angstreaktion jedoch im Vergleich zur Bedrohung unangebracht und \u00fcbertrieben ist, kann von einer Angstst\u00f6rung gesprochen werden. Dies kann sich in verschiedenen Bereichen bemerkbar machen. Bei einer generalisierten Angstst\u00f6rung werden Situationen in ihrer Gef\u00e4hrlichkeit \u00fcbersch\u00e4tzt. Der Betroffene entwickelt eine intensive Angst, ohne dass eine konkrete Gefahr vorliegt.<br>Allgemeine Angstsymptome zeigen sich beispielsweise durch Zittern, Herzklopfen, Nervosit\u00e4t, Reizbarkeit, Sorgen, Hitzewallungen, Beklemmungsgef\u00fchl, Schlafst\u00f6rung, Durchfall oder das Gef\u00fchl verr\u00fcckt zu werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine Behandlung erfolgt in mehreren Schritten. Zun\u00e4chst bedarf es einer ausf\u00fchrlichen Informationsvermittlung \u00fcber das Angstmodell. Mit Hilfe von Gespr\u00e4chen werden mit Angst besetzte Situationen genauer herausgearbeitet und m\u00f6gliche Ursachen identifiziert. Durch das Erlernen von Entspannungsverfahren ist es m\u00f6glich, sich mit seinen \u00c4ngsten in gesichertem Rahmen zu konfrontieren.<\/p>\n\n\n\n<p>Parallel dazu werden kognitive Denkstrukturen angesprochen und hinterfragt.<br><\/p>\n\n\n\n<p><strong>Panikattacke<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Eine Panikattacke tritt pl\u00f6tzlich, ohne \u00e4u\u00dferen Anlass auf und dauert in der Regel nur einige Minuten. Anzeichen sind: Atemnot, Hyperventilation, Herzrasen, Beklemmungsgef\u00fchl, Zittern, Schwitzen und Angstgedanken.<\/p>\n\n\n\n<p>Panikattacken k\u00f6nnen verschiedene Ursachen haben, sie k\u00f6nnen beispielsweise durch Anstauung von Alltagsstress, k\u00f6rperliche Erkrankungen, aber auch durch Alkoholmissbrauch oder Medikamente ausgel\u00f6st werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Angst und k\u00f6rperliche Erregung mit gleichzeitiger Anspannung gehen in der Regel Hand in Hand. Durch Entspannungsverfahren ist es m\u00f6glich, \u00fcber die k\u00f6rperliche Ebene die emotionale Ebene der Angst zu erreichen: &#8222;Wo Entspannung ist, kann keine Angst sein.&#8220; Deswegen bildet die Entspannungstherapie &#8211; neben Gespr\u00e4chen zur Identifizierung der Ursachen &#8211; die Basis therapeutischen Handelns.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Sozialphobie<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Als Sozialphobie werden \u00c4ngste und Hemmungen bezeichnet, die in Bezug auf Begegnungen und Interaktionen mit Menschen auftreten. Sie \u00e4u\u00dfert sich beispielsweise durch die Furcht, beobachtet zu werden, oder auch vor einer Gruppe sprechen zu m\u00fcssen und dabei auf Ablehnung zu sto\u00dfen.<\/p>\n\n\n\n<p>Als Behandlungsmethoden werden Entspannungsverfahren mit begleitender kognitiver Gespr\u00e4chstherapie und Konfrontation mit den eigenen \u00c4ngsten angewandt.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Burnout<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Burnout ist ein Zustand emotionaler Ersch\u00f6pfung, einhergehend mit abnehmender Leistungsf\u00e4higkeit und dem Gef\u00fchl ausgebrannt zu sein.<\/p>\n\n\n\n<p>Es wird als Syndrom bezeichnet, d.h. es hat mehrere Symptome, die in ihrer jeweiligen Intensit\u00e4t von Person und Tiefe der Burnout-Phase abh\u00e4ngen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meist handelt es sich um eine Schnittmenge von Stress, Depression und Ersch\u00f6pfung und erfordert eine Behandlung in allen drei Bereichen. Aber auch innere Einstellungen wie Doppel- und Dreifachbelastung (z.B. Karrierefrau, Hausfrau, Mutter mit au\u00dferh\u00e4uslichem Engagement), Perfektionismus, &#8222;Helfersyndrom&#8220;, Idealismus, hohe Anspr\u00fcche etc. k\u00f6nnen eine Ursache f\u00fcr Burnout darstellen und m\u00fcssen hinterfragt werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Um einen Ausweg aus dem Burnout zu finden bedarf es meist einer Umstrukturierung des Alltags, so dass es wieder zu einer Ausgewogenheit zwischen Anspannung- und Entspannungsphasen kommt. Das Ziel ist, Zeit zu finden, die man vorher nicht hatte, indem man die eigenen Priorit\u00e4ten neu \u00fcberdenkt.<\/p>\n\n\n\n<p>Dar\u00fcber hinaus spielen das famili\u00e4re Umfeld, Ern\u00e4hrung und Sport eine Rolle.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Stressbew\u00e4ltigung<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Stress entsteht, wenn wir das Gef\u00fchl haben, dass uns die Kontrolle \u00fcber das was uns widerf\u00e4hrt entgleitet, wir aber gleichzeitig von uns verlangen, damit umgehen zu k\u00f6nnen. Je mehr dabei das Gef\u00fchl entsteht eher &#8222;Opfer&#8220; als &#8222;T\u00e4ter&#8220;, eher &#8222;Amboss&#8220; als &#8222;Hammer&#8220; zu sein, umso belastender werden Anforderungen erlebt. Selbst bekannte fr\u00fcher als nicht anstrengend empfundene Situationen werden langsam als &#8222;stressig&#8220; erlebt. Mit der Zeit nehmen die stressausl\u00f6senden Momente weiter zu und dominieren allm\u00e4hlich den kompletten Tagesablauf und Lebensrhythmus.<\/p>\n\n\n\n<p>Jede M\u00f6glichkeit der &#8222;Stressfalle&#8220; zu entkommen, wird als neuer Stressfaktor gesehen und nicht in Angriff genommen.<\/p>\n\n\n\n<p>Mit Hilfe einer Therapie k\u00f6nnen Sie lernen:<\/p>\n\n\n\n<ul>\n<li>Stressausl\u00f6ser zu definieren und zu eliminieren<\/li>\n\n\n\n<li>Neue Tagesstrukturen zu schaffen<\/li>\n\n\n\n<li>Arbeit effizienter zu organisieren<\/li>\n\n\n\n<li>Aufgaben zu delegieren<\/li>\n\n\n\n<li>Priorit\u00e4ten zu setzen<\/li>\n\n\n\n<li>&#8222;Nein&#8220; zu sagen<\/li>\n\n\n\n<li>Zeit f\u00fcr sich zu gewinnen durch effektives Zeitmanagement<\/li>\n\n\n\n<li>automatische negative Denkstrukturen in positive umzuwandeln<\/li>\n\n\n\n<li>Ausgleich zu finden<\/li>\n\n\n\n<li>zu entspannen<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p><br>Ziel dieses Stressbew\u00e4ltigungstrainings soll sein, Ruhe und innere Ausgeglichenheit zu finden, um somit das Leben wieder zu entschleunigen.<\/p>\n\n\n\n<p><strong>Begleitung bei Alkoholentw\u00f6hnung<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Einzeltherapie Mein Angebot richtet sich an Erwachsene und Jugendliche als Einzeltherapie. 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