Psychotherapie/Angebot

Therapie

Mein Angebot richtet sich an Erwachsene und Jugendliche als Einzeltherapie. Es basiert auf dem aktuellen Kenntnisstand der kognitiven Verhaltenstherapie. Auch Paargespräche können geführt werden.  

Die von mir angebotene Psychotherapie basiert auf den wissenschaftlich anerkannten Erkenntnissen und Methoden der Verhaltenstherapie. Unter den Begriff Verhalten fallen dabei beobachtbare Verhaltensweisen sowie kognitive, emotionale, motivationale und physiologische Vorgänge. Außerdem steht im Mittelpunkt dieser Therapieform, die Hilfe zur Selbsthilfe für den Patienten. Sie bekommen Einsicht in Ursachen und Entstehungsgeschichte ihrer Probleme und erlernen Methoden, mit denen sie zukünftige Probleme besser bewältigen können.

Die Psychotherapie erfolgt nach einem individuellen Behandlungskonzept. Dieses wird zum Beginn der Therapie auf Basis Ihrer persönlichen Entwicklungsgeschichte, Ihrer persönlichen Ziele und einer genauen Problemanalyse gemeinsam erarbeitet.

In der Regel finden 1x/Woche Einzelgespräche statt.

Depression

Depressionen sind psychische Störungen, die sich in Niedergeschlagenheit, Stimmungsschwankungen, Verlust der Freude, emotionaler Leere, Antriebslosigkeit, Interessensverlust und einigen körperlichen Symptomen äußern.

Bis es jedoch zu einer ausgeprägten Depression kommt, gibt es meist eine lange Krankheitsgeschichte. Anfänglich wird versucht die Symptome mit viel Aktivitäten zu kaschieren; der Betroffene ist wie überdreht, redet viel und wirkt hektisch. Der weitere Verlauf erfolgt meist langsam. Häufig treten Schlaflosigkeit, Appetitlosigkeit und Übelkeit auf. Dazu kommen Gefühle der Sinnlosigkeit, alles in der Welt wird eher negativ gedeutet. Mit der Zeit verringert sich Selbstwertgefühl und Selbstbewusstsein, man gibt sich für alles die Schuld und sieht schwarz in die Zukunft.

Meist ist der erste Schritt zur Behandlung der schwerste. Gerade depressive Menschen brauchen dafür die Hilfe anderer.

Wenn Sie schon mehrere Wochen die oben aufgezählten Symptome an sich wahrnehmen, sollten Sie unbedingt etwas unternehmen; wenn Sie Ihren Alltag nicht mehr bewältigen können, an nichts mehr Freude finden oder bereits über den Tod nachdenken, weil Sie keinen Sinn mehr in Ihrem Leben sehen, sind das alles Anzeichen einer Depression, die unbedingt behandelt werden muss – und auch behandelt werden kann!

Je nach Symptomatik gibt es verschiedene Ansätze zur Therapie:

Die Basis jeder Therapie bildet jedoch die positive Aktivierung mit Tagesplanung und Bewegung. Negative Gedankengänge werden identifiziert und hinterfragt.

Grundfertigkeiten sozialer Kompetenzen werden vermittelt.
Bei einer Winterdepression kann zum Beispiel eine Lichttherapie sinnvoll sein.

Ängste

Zunächst einmal ist Angst ein notwendiger Affekt, der uns vor Unvorsichtigkeit schützt. Wenn die Angstreaktion jedoch im Vergleich zur Bedrohung unangebracht und übertrieben ist, kann von einer Angststörung gesprochen werden. Dies kann sich in verschiedenen Bereichen bemerkbar machen. Bei einer generalisierten Angststörung werden Situationen in ihrer Gefährlichkeit überschätzt. Der Betroffene entwickelt eine intensive Angst, ohne dass eine konkrete Gefahr vorliegt.
Allgemeine Angstsymptome zeigen sich beispielsweise durch Zittern, Herzklopfen, Nervosität, Reizbarkeit, Sorgen, Hitzewallungen, Beklemmungsgefühl, Schlafstörung, Durchfall oder das Gefühl verrückt zu werden.

Eine Behandlung erfolgt in mehreren Schritten. Zunächst bedarf es einer ausführlichen Informationsvermittlung über das Angstmodell. Mit Hilfe von Gesprächen werden mit Angst besetzte Situationen genauer herausgearbeitet und mögliche Ursachen identifiziert. Durch das Erlernen von Entspannungsverfahren ist es möglich, sich mit seinen Ängsten in gesichertem Rahmen zu konfrontieren.

Parallel dazu werden kognitive Denkstrukturen angesprochen und hinterfragt.

Panikattacke

Eine Panikattacke tritt plötzlich, ohne äußeren Anlass auf und dauert in der Regel nur einige Minuten. Anzeichen sind: Atemnot, Hyperventilation, Herzrasen, Beklemmungsgefühl, Zittern, Schwitzen und Angstgedanken.

Panikattacken können verschiedene Ursachen haben, sie können beispielsweise durch Anstauung von Alltagsstress, körperliche Erkrankungen, aber auch durch Alkoholmissbrauch oder Medikamente ausgelöst werden.

Angst und körperliche Erregung mit gleichzeitiger Anspannung gehen in der Regel Hand in Hand. Durch Entspannungsverfahren ist es möglich, über die körperliche Ebene die emotionale Ebene der Angst zu erreichen: „Wo Entspannung ist, kann keine Angst sein.“ Deswegen bildet die Entspannungstherapie – neben Gesprächen zur Identifizierung der Ursachen – die Basis therapeutischen Handelns.

Sozialphobie

Als Sozialphobie werden Ängste und Hemmungen bezeichnet, die in Bezug auf Begegnungen und Interaktionen mit Menschen auftreten. Sie äußert sich beispielsweise durch die Furcht, beobachtet zu werden, oder auch vor einer Gruppe sprechen zu müssen und dabei auf Ablehnung zu stoßen.

Als Behandlungsmethoden werden Entspannungsverfahren mit begleitender kognitiver Gesprächstherapie und Konfrontation mit den eigenen Ängsten angewandt.

Burnout

Burnout ist ein Zustand emotionaler Erschöpfung, einhergehend mit abnehmender Leistungsfähigkeit und dem Gefühl ausgebrannt zu sein.

Es wird als Syndrom bezeichnet, d.h. es hat mehrere Symptome, die in ihrer jeweiligen Intensität von Person und Tiefe der Burnout-Phase abhängen.

Meist handelt es sich um eine Schnittmenge von Stress, Depression und Erschöpfung und erfordert eine Behandlung in allen drei Bereichen. Aber auch innere Einstellungen wie Doppel- und Dreifachbelastung (z.B. Karrierefrau, Hausfrau, Mutter mit außerhäuslichem Engagement), Perfektionismus, „Helfersyndrom“, Idealismus, hohe Ansprüche etc. können eine Ursache für Burnout darstellen und müssen hinterfragt werden.

Um einen Ausweg aus dem Burnout zu finden bedarf es meist einer Umstrukturierung des Alltags, so dass es wieder zu einer Ausgewogenheit zwischen Anspannung- und Entspannungsphasen kommt. Das Ziel ist, Zeit zu finden, die man vorher nicht hatte, indem man die eigenen Prioritäten neu überdenkt.

Darüber hinaus spielen das familiäre Umfeld, Ernährung und Sport eine Rolle.

Stressbewältigung

Stress entsteht, wenn wir das Gefühl haben, dass uns die Kontrolle über das was uns widerfährt entgleitet, wir aber gleichzeitig von uns verlangen, damit umgehen zu können. Je mehr dabei das Gefühl entsteht eher „Opfer“ als „Täter“, eher „Amboss“ als „Hammer“ zu sein, umso belastender werden Anforderungen erlebt. Selbst bekannte früher als nicht anstrengend empfundene Situationen werden langsam als „stressig“ erlebt. Mit der Zeit nehmen die stressauslösenden Momente weiter zu und dominieren allmählich den kompletten Tagesablauf und Lebensrhythmus.

Jede Möglichkeit der „Stressfalle“ zu entkommen, wird als neuer Stressfaktor gesehen und nicht in Angriff genommen.

Mit Hilfe einer Therapie können Sie lernen:

  • Stressauslöser zu definieren und zu eliminieren
  • Neue Tagesstrukturen zu schaffen
  • Arbeit effizienter zu organisieren
  • Aufgaben zu delegieren
  • Prioritäten zu setzen
  • „Nein“ zu sagen
  • Zeit für sich zu gewinnen durch effektives Zeitmanagement
  • automatische negative Denkstrukturen in positive umzuwandeln
  • Ausgleich zu finden
  • zu entspannen


Ziel dieses Stressbewältigungstrainings soll sein, Ruhe und innere Ausgeglichenheit zu finden, um somit das Leben wieder zu entschleunigen.

Begleitung bei Alkoholentwöhnung